Mauerreste in Berlin

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Die Mauerreste in Berlin sind eindrückliche Mahnmale aus der Zeit des Kalten Krieges, als die Hauptstadt Deutschlands in West- und Ostberlin geteilt war.

Vereinzelt sind in Berlin noch Mauerreste zu finden, die an die einstige Trennung der Stadt erinnern. Als die Mauer am 13. August 1961 von den Alliierten gebaut wurde, war sie ein bekanntes Symbol des Konflikts im Kalten Krieg zwischen den Westmächten und dem Ostblock. Obwohl die Mauer mehr als 28 Jahre Bestand hatte, ist heute von der einstigen Trennung fast nichts mehr zu sehen: Als historische Sehenswürdigkeit werden die Reste der Mauer von vielen Urlaubern aufgesucht. Zusätzlich findet man in Berlin vielfältige Mahnmale und Gedenkstätten wie etwa kleinere Kreuze, die an die Mauertoten erinnern.

Die Gedenkstätte Berliner Mauer als Startpunkt 

Ein guter Startpunkt für eine Besichtigung der Mauerreste in Berlin Mitte ist die Gedenkstätte Berliner Mauer, die seit 1998 in der Bernauer Straße existiert.

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Die Folgen des Mauerbaus waren an dieser Stelle besonders drastisch. So wurden Familien und Nachbarn voneinander getrennt und zahlreiche Fluchtversuche von Ostberlinern unternommen. Die hier erhaltenen Reste der Grenzanlagen sind 70m lang und zeigen größtenteils den originalen Zustand, wie er beim Mauerfall vorzufinden war: Darunter zählen neben der Betonwand unter anderem ein beleuchteter Kolonnenweg, ein Signalzaun und ein rekonstruierter Wachturm. Im dazugehörigen Dokumentationszentrum Berliner Mauer informiert die Dauerausstellung „1961 | 1989. Die Berliner Mauer“ über die historischen Hintergründe zum Bau sowie die damalige politische Situation. Sehenswert ist auch die Kapelle der Versöhnung, die von den Architekten Peter Sassenroth und Rudolf Reitermann im Jahr 1996 entworfen wurde. Die kleine evangelische Kirche ist ein ungewöhnlicher Lehmbau, der von außen mit Holzstäben ummantelt wurde. Regelmäßig findet in ihr eine 15-minütige Andacht statt, während der die Biografie eines Maueropfers verlesen wird.

Reste der Berliner Mauer besuchen 

Die Berliner Mauer bedeutete für viele Bewohner einen tiefen Einschnitt in das gewohnte Leben. Heute erinnern an vielen Stellen nur noch Metallplatten im Boden an die Mauer, doch auch einige originale Teilstücke kannst Du besichtigen, zum Beispiel entlang dem Berliner Mauerweg. Der Rad- und Wanderweg ist rund 160km lang und verläuft teils durch malerische Landschaften. Das wohl bekannteste und mit 1,3km längste Mauerstück steht an der East Side Gallery in Friedrichshain. Auf der östlichen Seite der Mauer verewigten sich 118 Künstler aus 21 Ländern mit farbenfrohen Bildern, welche die Euphorie über den Mauerfall und das Ende des Kalten Krieges widerspiegeln. Weltberühmt ist etwa das Bild eines Trabis geworden, das mit dem Nummernschild Nov. 9-89 die Mauer durchbricht oder der Bruderkuss zwischen Breschnew und Honecker.

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Господи! Помоги мне выжить среди этой смертной любви. #bruderkuss

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Unweit des Potsdamer Platzes findet sich ein weiteres, 200m langes Mauerstück. Dieses wurde in das Dokumentationszentrum Topographie des Terrors integriert, das sich mit der Aufarbeitung des Terrors während des Nationalsozialismus befasst.

Mehr zur Geschichte der Mauer im Checkpoint Charlie erfahren 

In Berlin Kreuzberg strömen die Besucher zum Checkpoint Charlie, einem ehemaligen Kontrollpunkt der Amerikaner und berühmtester Grenzübergang der ganzen Stadt. Im Oktober 1961 hielt die Welt den Atem an, als sich an dieser Stelle russische und amerikanische Panzer direkt gegenüber standen und 16h lang ein neuer Krieg drohte. Am Checkpoint Charlie befindet sich seit 1963 das Mauermuseum, eines der meist besuchten Museen in Berlin.

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Berlin: Check ✔️

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Es informiert auf eindrückliche Weise über die Geschichte und Ereignisse an der Berliner Mauer, das System der Grenzsicherung und spektakuläre Fluchtversuche mit Autos, Sesselliften, Heißluftballons und einem Mini-U-Boot. Seit September 2012 zeigt der Künstler Yadegar Asisi in einer eigens gebauten Rotunde am Checkpoint Charlie ein monumentales Panoramabild, auf dem die Berliner Mauer an einem dunklen Novembertag in den 1980er Jahren zu sehen ist. Das Bild veranschaulicht den Alltag der Berliner in einer geteilten Stadt während der Zeit des Kalten Krieges und macht es für Dich somit unmittelbar erfahrbar.

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