Burger sind in Berlins Kulinarikszene mittlerweile eine Institution. Die Grill-Shops präsentieren sich trendig, hip und verwöhnen die Gäste mit Bioprodukten. Der kulinarische Trend in Berlin geht zum Burger. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Szene weiter professionalisiert und immer mehr Restaurants bieten die hausgemachten Fleisch-Patties in wilden Kreationen an. Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Friedrichshain sind dabei zu den Zentren der alternativen Bratkultur geworden – hier kannst Du im schlichten Ambiente unter den U-Bahn-Bögen oder vor Streetart-Kulisse am Boxhagener Platz speisen. Ab etwa vier Euro erhältst Du leckere Grillgerichte, für einen Aufpreis kannst Du auf Gourmet-Versionen upgraden. In einem der Berliner Burgerläden einzukehren ist übrigens eine exzellente Idee, um sich bei einer Stadtrundfahrt mit der Berlin CityTourCard zu stärken oder abends die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen.

Die besten Burger von Berlin: vom Burgermeister zum Burgeramt

View this post on Instagram

#burgermeister #berlin

A post shared by Burgermeister (@burgermeisterberlin) on

In einer ehemaligen Straßentoilette unter den wuchtigen Eisenverstrebungen der U1 am Schlesischen Tor begann 2006 die Erfolgsstory der Berliner Burger-Läden: Das markante „Café Achteck“ aus den Anfängen des 20. Jh. wurde zum trendigen Imbiss Burgermeister ausgebaut. Vor allem in den Abendstunden sammeln sich auf dem kleinen Plätzchen viele Menschen und warten geduldig auf ihre Bestellungen. Bei großem Andrang ziehst Du eine Nummer und wirst dann zur Abholung Deines Burgers aufgerufen. Zwischen die knusprigen Buns kommen natürlich 100 Prozent frisches Rindfleisch, auf Wunsch mit Bacon, Jalapenos und anderen Extras. Optional können auch Tofuburger bestellt werden. Mittlerweile gibt es übrigens eine zweite Filiale am Kottbusser Tor. Ein großer Vorteil sind die Öffnungszeiten: Selbst wenn Du mit Deiner Berlin CityTourCard nachts unterwegs bist, bestellst Du hier unter der Woche problemlos bis 00:30 Uhr Burger. Am Boxhagener Platz kannst Du Dich zwischen dem Burgeramt-Takeaway und dem dazugehörigen Restaurant entscheiden. Letzteres kann ich angesichts der größeren Menüauswahl empfehlen. Eröffnet wurde der beliebte Burger-Shop 2008 mit einem an Hip-Hop-Kultur und Streetart angelehnten Design: Beats, Bars and Burgers ist das Motto. Seit 2013 finden regelmäßig Rapbattles und Performances statt. Während Du der Musik lauschst, grillen die Köche auf heißem Lavastein das Charolais-Beef aus Weidehaltung. Mein persönlicher Favorit: der Blue Cheeseburger mit Gorgonzola, Feta und Röstzwiebeln.

An vier Orten in Berlin:Kreuzburger

Die Kreuzburger werden bereits seit Ende der 90er-Jahre unter die Menschen gebracht. Mittlerweile kannst Du die Filialen in Friedrichshain, Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Mitte finden. Egal, wo Du gerade mit Deiner Berlin CityTourCard vorbeikommst – der Kreuzburger ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Nähe. Die meisten Burger im Angebot sind nach den Stadtteilen Berlins benannt und reichen vom schnellen Snack für etwa vier Euro bis zum luxuriösen Menü mit Rosmarin-Pommes und Gourmet-Burger. Das Fleisch ist Bio und die Buns frisch gebacken. Den letzten Pfiff bringen die hausgemachten Soßen. Geöffnet haben die Shops bis 01:00 Uhr, am Wochenende bis 03:00 Uhr.

„Kein Schnickschnack“: SchillerBurger in Berlin

Im Neuköllner Schillerkiez begann die Geschichte dieses Burgerladens mit einer ganz klaren Ansage: die Macher von SchillerBurger wollten ehrliche, authentische Küche ohne Zusatzstoffe und künstliche Aromen bieten. Das Konzept war erfolgreich und mittlerweile kann man die Grillbrötchen an neun Standorten in Berlin kaufen. Zwischen die Buns kommen marktfrische Zutaten und reines Rindfleisch aus der Region. Ab fünf Euro gibt es Leckerbissen, die sich z.B. „Schiller“, „Don Carlos“ und „Wallenstein“ nennen. Neben dem Beef kann ich die Lammfleisch- und Currywurstvarianten empfehlen. Eine tolle Auswahl gibt es darüber hinaus für Vegetarier und Veganer.

Burger de Ville: Berlins Grillhaus am Kurfürstendamm

Am berühmten Kranzler-Eck am Kurfürstendamm bietet Burger de Ville gegrilltes Black Angus Beef von regionalen Biohöfen. Das saftige Fleisch kommt zusammen mit der hausgemachten Soße auf die frischen Brötchenhälften. Neben dem Rindfleisch sind Pulled Pork und Crispy Chicken aus Freiland-Maispoularde die Highlights des Restaurants. Jeden Sommer öffnet nachmittags ein zweiter Standort auf dem Charlie’s Beach Strand am Checkpoint Charlie. Wenn Du z.B. mit der Berlin CityTourCard den ehemaligen Grenzposten und die umliegenden Museen besuchst, kannst Du Dich hier auf die Liegestühle setzen und die leckeren Spezialitäten von Burger de Ville genießen. Buche jetzt Deine Berlin CityTourCard für den gesamten öffentlichen Nahverkehr; Tickets gelten zwischen 48 Stunden und sechs Tagen.

Hier geht es zu deiner Berlin CityTourCard

Das könnte dich auch interessieren:
Die schönsten Lesecafes
© GettyImages, Foto: Sirinapa Wannapat / EyeEm

23. Januar 2019

Food Spots

Cafés in der Nähe der Berlinale

Ein Hauch von Hollywood, Filmevents und Roter Teppich und zwischendurch in Ruhe einen Cappuccino trinken – Cafés in der Nähe der Berlinale machen’s möglich! Mehr ›

Berlin on Bike
© visitBerlin, Foto: Dagmar Schwelle

21. August 2017

Partner der Berlin CityTourCard

Berlin on Bike

Mit Berlin on Bike kannst du die unzähligen Sehenswürdigkeiten Berlins wie das Brandenburger Tor oder den Potsdamer Platz bequem mit dem Fahrrad entdecken. Mehr ›

Dungeon Berlin
© Foto: Berlin Dungeon

14. August 2017

Partner der Berlin CityTourCard

Gruseliger Spaß im Berlin Dungeon

Im Berlin Dungeon erlebst du eine atemberaubende 70-minütige Reise durch 800 Jahre Berliner Geschichte. Mehr ›