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Kaiserliche Residenzstadt
1314 wurde Herzog Ludwig IV der Bayern zum deutschen König gewählt. 1322 erhielt München die Reichsfarben schwarz-gold ins Stadtwappen. Im Jahre 1327 wurde München fast vollständig durch ein Großfeuer zerstört. Beim Wiederaufbau wurde die Stadt dann auf 91 Hektar erweitert und der Zweite Mauerring errichtet. In der Folgezeit kam es noch mehrmals zu größeren Bränden, da die meisten Häuser damals aus Holz gebaut waren.
1328 wurde München unter Kaiser Ludwig dem Bayern kaiserliche Residenz und erste Residenzstadt des Reiches, in der der Kaiser tatsächlich auch lange Zeit seiner Regierung residierte. Die kaiserliche Goldbulle von 1332 verschaffte den Münchnern eine Monopolstellung im süddeutschen Salzhandel. Neben der politischen Bedeutung, wurde die Residenzstadt auch eines der bedeutendsten religiösen Zentren der Zeit. Dazu trug das Franziskanerkloster maßgeblich bei, in dem die aus Avignon geflohenen Ordensoberen Zuflucht fanden.
Das Bierbrauen
Augustinermönche beginnen 1328 mit dem Bierbrauen. 1487 erließ Herzog Albrecht IV in der Brauordnung ein weitergehendes Reinheitsgebot für Bier, das als Zutaten ausschließlich Gerste, Hopfen und Wasser erlaubte. Noch heute erneuern die Münchner Bierbauern jedes Jahr auf dem Brauertag den „Preu-Eid“.
München im späten Mittelalter
1349 kam es zum ersten Ausbruch des Schwarzen Todes. Die Pest ist eine hochgradig ansteckende Krankheit. In mehreren großen Pandemien betraf diese Krankheit wiederholt erhebliche Teile der Weltbevölkerung, wodurch die Menschheitsgeschichte nachhaltig beeinflusst wurde. Die Stadttore wurden nun streng bewacht, damit keine Menschen aus pestbefallenen Orten Zutritt zur Stadt bekamen.
Der Aufschwung der Händler
München stieg zu einer der bedeutendsten Handelsstädte auf. In Handelsbüchern kann man den Warenreichtum der Stadt nachvollziehen. Waren wie: Gold, Silber, Gewürze und exotische Früchte, wurden aus dem Orient bezogen. In der Münchner „Gewandindustrie“ wurden diese Dinge weiterverarbeitet und in den Osten verkauft.
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Quelle: de.wikipedia.org
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