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Museum für Naturkunde
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Museum für Naturkunde

In vielerlei Hinsicht spiegelt sich die Geschichte Deutschlands in der Geschichte des Museums für Naturkunde wider. Hervorgegangen ist das Museum für Naturkunde einst aus drei Museen, die 1810 gleichzeitig mit der Gründung der Berliner Universität Unter den Linden eingerichtet wurden: das Anatomisch-Zootomische, das Mineralogische (ab 1814) und das Zoologische Museum. Um 1880 füllten die Objekte der Sammlungen bereits zwei Drittel des Hauptgebäudes was sowohl die wissenschaftliche Arbeit als auch die Besucher behinderte. Das daraufhin neu errichtete Museum wurde 1889 vom deutschen Kaiser Wilhelm II am heutigen Standort in der Invalidenstraße eröffnet.
Das organisatorisch zur Humboldt-Universität zu Berlin gehörende Museum (ab 1.1.2009 Mitglied der Leibniz-Institut) ist vor allem wegen des Skeletts von Brachiosaurus brancai bekannt, das weltweit größte aufgebaute Skelett eines Dinosauriers, dass nicht nur Kinder zum Staunen bringt.
Im neuen Saal „Evolution in Aktion" befindet sich die Ausstellung zur heutigen Vielfalt der Lebensformen am Beispiel der Tiere. Eine zwölf Meter lange und vier Meter hohe „Biodiversitätswand" gibt mit 3000 verschiedenen Tieren einen Eindruck dieser atemberaubenden Vielfalt. Die Ausstellung zeigt die Evolution des Sonnensystems und Kosmos, der Erde und natürlich der Tierwelt.
Insgesamt umfassen die Sammlungen des Museums für Naturkunde über 30 Millionen Objekte aus der Mineralogie, Zoologie und Paläontologie die auf ca. 6.600 qm Ausstellungsfläche präsentiert werden. Neben den Dauerausstellungen gibt es über das gesamte Jahr verteilt interessante Sonderausstellungen, zu den unterschiedlichsten Themenbereichen.
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