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Die Gründung Berlins
Berlin ist eine der jüngsten Städte Europas. Das auf dem südlichen Teil der Spreeinsel gelegene Cölln ist bis zur Vereinigung der beiden Städte die Schwesterstadt Altberlins. Die Berliner Geschichte aber beginnt mit der Gründung der Doppelstadt Berlin-Cölln an, urkundlich erwähnt wird Berlin erstmalig am 26.01.1251. Der Name Berlin geht vermutlich auf die slawische Silbe berl (Sumpf) zurück.
Berlin nimmt Gestalt an
1307 bekommen die beiden Städte ein gemeinsames Rathhaus. Es folgt der Ausbau der Infrastruktur durch das Anlegen von Straßen sowie Flußübergängen zum Vorteil der Handelspolitischen Interessen. Auch die Märkte wie z.B. der Fischmarkt und der Molkemarkt rücken jetzt näher an die Handelsstraßen um größeren Profit zu erlangen. 1280 wird der Bär zum Wappentier Berlins ernannt. Das Wappen von Cölln zeigt einen landesherrlichen Adler. Des Weiteren wird die Berliner Stadtmauer errichtet, die zum Schutz dienen soll und den alten Palisadenzaun ersetzt. Vor der Mauer befindet sich ein Doppelgraben, es werden auch Türme und Weichhäuser erbaut. Heutzutage kann man zwischen der Klosterkirche und dem Stralauer Tor noch Reste dieser Stadtmauer sehen.
Der Berlin-Cölln Vertrag
Da Berlin und Cölln nur durch die Spree getrennt liegen, entsteht im Laufe der Zeit das Bedürfnis nach einer engeren Gemeinschaft. Somit schließen Berlin und Cölln im Jahre 1307 gemeinsam einen Vertrag ab und übernehmen für über 100 Jahre die Führung des Landfriedens-Bündnisses. 1380 gibt es dann einen verheerenden Großbrand in Berlin, bei dem unter anderem das Rathaus und fast alle Kirchen zerstört werden
Berliner Unwille
1440 beginnen erste Konflikte zwischen den Bürgern Berlins und dem Kurfürsten Friedrich II. Eisenzahn, dessen Idee ein neues Schloss zu errichten, bei der Bevölkerung auf Unwillen stößt. Da durch den Bau viel Land verloren geht, protestieren die Bürger im „Berliner Unwillen“ gegen die Pläne und für eine Autonomie der Stadt. Jedoch ist der Protest nicht von Erfolg, so büßt die Bevölkerung viele ihrer politischen und ökonomischen Freiheiten ein. 1451 wird Berlin dann Residenzstadt der brandenburgischen Markgrafen und Kurfürsten. Als Berlin Wohnsitz der Hohenzollern wird, muss es seinen Status als freie Hansestadt aufgeben.
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Quelle: de.wikipedia.org
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